auch die letzte Saison war einmal mehr grandios! Herrliche Bergwander- & Klettersteigtouren mit viel Sonne im Sommer und VAN-tastische Witterung im Winter: Viel Neuschnee, beste Pistenverhältnisse und reichlich Sonne Anfang Oktober in Tux, über Sylvester in Zell und Radstadt, im März und in den Osterferien in St. Veit und Saas Fee! Die überschwänglichen Einträge im "Gästebuch" sprechen für sich! Warum uns das schon seit über 20 Jahren immer wieder gelingt? Teure Werbung zu finanzieren, das überlassen wir gerne anderen. Damit Ihr möglichst viel von Eurem Geld habt, investieren wir es lieber in die Qualität unserer Reisen - das zahlt sich aus:
Sport, Spiel, Spaß, Abenteuer und Natur pur. Genialer Urlaubsgenuss in Hütten, App., Gourmet-Hotels - je nach Gusto & Geldbörse. Attraktive, entspannte Familienreisen: Gute Unterkünfte, tolle Skigebiete & kleine Preise. Sportlich-prickelnde Gruppenreisen für Singles: In herzlicher, ausgelassener Atmosphäre leicht Anschluß finden (als Partnervermittlung wären wir längst reich)! Natürlich auch ohne Partnersuche unter sehr netten Menschen bestens aufgehoben sein. Keine blöde Anmache, Sauftouren oder plötzliche Mehrkosten (Skipass, Skikurs ...). Eine einmalig gute Sonnen- & Schnee-Statistik! Ein hoher Standard als Spezialveranstalter - natürlich mit Insolvenzversicherung! Hochzufriedene Kunden (siehe „Internet-Gästebuch“) seit 1987 und deshalb viele „Wiederholungstäter”! Die ausführliche, faire & individuelle Beratung per Telefon, eMail oder in unserem „Eifel-Schlösschen”. Von unseren Kontakten durch Rabatte bei Sportfachgeschäften profitieren. Kölner/-innen, macht mit bei Volleyball, Fußball, Basketball, Badminton bei unserem Partner SUN e.V.!
Speziell im Winter:
Hohe Schneesicherheit, Traumpisten und erstklassige Alpinski- & Snowboard-Kurse für Anfänger bis Könner.
Bei top Ausbildern "Karriere machen": Den eigenen Stil verbessern und sicherer, sportlicher & schöner fahren.
Exzellente Board- & Schulski-Lehrerfortbildung mit offizieller Qualifikation
(auch in Hessen anerkannt)!
Für Transparenz: Die Rubrik "Zum Vergleich" mit Normalpreisen von HP und Skipass.
Und im Sommer:
Urlaub von Anfang an - bei den Bergwanderungen mit entspannter Anreise per Bahn-
„Ways of nature” - Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung hervorragend gewählte Routen,
konditionell aufbauend und mit idealer Balance von Aktivität und Entspannung!
Professionelle und sympathische Tourenbegleiter, die ihr Metier lieben
und Euch auch verborgene Naturschönheiten und neue Erfahrungen erschließen.
Ausgesuchte Hütten, wo wir wie Freunde empfangen und köstlich bewirtet werden.
Bitte meldet Euch frühzeitig an! Nur so können alle notwendigen Reservierungen und
die akribischen und aufwendigen Vorbereitungen gewissenhaft und seriös durchgeführt werden und
Ihr sichert Euch die besten Plätze!
Adressänderungen bitte immer mitteilen!
Mit der Bestätigung erhaltet Ihr den gesetzlich vorgeschriebenen "Sicherungsscheins"
gemäß §651 k BGB und im Sommer ausführliche Ausrüstungstips. Letzte Informationen über
Anreise, Ausrüstungstips, Treffpunkt, ggf. Tickets erreichen Euch 4 bis 14 Tage vor Reisebeginn
nach Entrichtung der Restzahlung. Änderungen im geplanten Reiseverlauf und Preis sind wegen der
frühen Drucklegung, Gefahren durch Witterungseinflüsse, politischen Umwälzungen und unvorhergesehenen
Preiserhöhungen nicht ganz auszuschließen. Bis 2 Wochen vor Reisebeginn müssen mindestens 6 Personen
angemeldet sein!
Wir legen Euch den Abschluss einer Reisekranken-, einer Reiserücktrittversicherung
und die DSV-Skiversicherung dringend ans Herz!
Lehrer/innen aller Bundesländer und Schulformen können bei den dafür ausgewiesenen Reisen die offiziell anerkannte Qualifikation zum SCHULSKILEHRER erwerben, ein Muß für die Teilnahme an Klassenfahrten in den Wintersport! Eine Lehrerfortbildung, die so fundiert und intensiv ist, die soviel für das eigene Skikönnen bringt, die bestes Rüstzeug für die "Arbeit" mit den Schülern auf der Piste mit gibt, die immer auf den neuesten Lehrplänen und -techniken basiert und trotzdem absolut entspannt und mit viel Urlaubsanteilen versehen ist, gibt es sicherlich selten (siehe "Ski-Team & Kurse")!
Ihr nennt uns Zielort, Zeitraum, Preisvorstellung, besondere Wünsche etc. und wir organisieren maßgeschneiderte Reisen für Eure Schulen, Unis, Vereine, Gruppen ...!
Laßt Euch nun beim Stöbern auf diesen Seiten
von unserer Begeisterung und Liebe für unsere Reisen und zur Natur anstecken.
Herzlichst, Euer VAN+SUN-TEAM
Seit der Wintersaison 87/88 veranstaltet VAN+SUN als Spezialreiseveranstalter Alpinski-, Langlauf- und
später Snowboardreisen. 1990 kamen die herrlichen Bergwandertouren "Von Hütte zu Hütte" im Alpenraum dazu.
Ziel war es von Anfang an, erstklassige Natursportreisen mit einem bestmöglichen
Preis-/Leistungsverhältnis unter Berücksichtigung ökologischer Erfordernisse anzubieten
und größtmögliche Offenheit und Transparenz bezüglich der Leistungsbeschreibungen und
der Preise zu gewähren.
Aus diesem Grund halten wir - entgegen sonstigen Gepflogenheiten - immer noch daran fest,
Komplettpreise anzugeben, die auf den ersten Blick vielleicht teurer erscheinen als bei anderen
Anbietern, die aber alle notwendigen Ausgaben vor Ort (i.d.R. Transfers, Skipass und Kurs) beinhalten.
Einen Zusatzverdienst (z.B. durch eigenen Getränkeverkauf etc.) streben wir nicht an.
Unsere erstklassigen Kurse tragen nicht nur zur sichtbaren persönlichen Verbesserung der
Teilnehmer/innen in der jeweiligen Sportart und zur deutlichen Verminderung eines Unfallrisikos
bei, sie sind auch Garant für ein gelungenes Gruppenklima!
Deshalb sind Briefe mit einem herzlichen Dankeschön an den Veranstalter keine Ausnahme! Natürlich kann auch bei uns etwas schiefgehen. Auch hier sind nur Menschen am Werk, aber dass mit viel Engagement und Hingabe! Um Eurer Resonanz eine Plattform, aber auch um Interessierten die Möglichkeit zur unzensierten Information zu geben, haben wir das Gästebuch eingerichtet. Die enthusiastische Eiträge darin sind absolut lesenswert!
Seit 1990 bestand über ein Jahrzehnt eine fruchtbare Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln:
Student/innen konnten bei Detlev Krause im Bereich "Ski", außerschulische Lehrübungen" eine ihrer wichtigsten Diplomprüfungen ablegen.
In Kooperation mit der DSHS und dem Regierungspräsidium Köln wurde die Lehrerfortbildung "Ski & Umwelt" mit Qualifikation zum Schulskilehrer entwickelt.
Entsprechend ausgebildete Student/innen des Instituts für Freizeitwissenschaften leisteten ihre Praktika bei VAN+SUN.

Wo immer es möglich war, bezog er deutlich Position gegen Rassismus und Ausländerhass. Als am 9. November 1992, nach einer Welle von Übergriffen mit ausländerfeindlichem Hintergrund, 100.000 Menschen auf dem Chlodwigplatz in Köln "gegen Rassismus und Neonazis" demonstrierten, hörte er den Titelsong "Arsch huh, Zäng ussenander" und hatte die Idee dieses Lied am darauf folgenden Wochenende auf der von ihm organisierten Großveranstaltung zu spielen um ein deutlich Signal gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit zu setzen. Dazu bedurfte es des Textes und der Noten des Liedes. Er rief seinen Freund Bömmel von den Bläck Föös an, die gerade im Aufbruch zu einem Konzert in Belgien waren und in einer Blitzaktion überreichten sie ihm am "Bonner Verteiler" das Demotape. Zuhause hörte er Text, Akkorde und Noten heraus und schrieb sie auf. Das Lied probte er kurz mit der Band, verteilte die kopierten Texte abends an die ca. 300 Gäste und nach einem klaren Appell gegen Rassismus und für die Zivilcourage jedes Einzelnen erschallte die Hymne gegen Rechtsradikalismus aus allen Kehlen!
1994 baten die damalige Vorsitzende und der Jugendbildungsreferent der Sportjugend Köln ihn
eindringlich in den Vorstand einzutreten. Als größter Einzeljugendverband in NRW mit ca. 80.000
Mitgliedern und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe wollte die Sportjugend von seinen
mannigfachen Kenntnissen und großen Erfahrungsschatz im integrativen, sozialen und pädagogischen
Bereich profitieren.
Obwohl beruflich und familiär sehr stark eingespannt, trat Herr Krause der Sportjugend zunächst als
Geschäftsführer bei. Sein Engagement war so erfolgreich, dass er schon 1 Jahr später von allen
Jugendvertretern der Kölner Sportvereine und -verbände einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde.
In jahrelangem, zähem Ringen mit bis zu 20 Stunden wöchentlicher ehrenamtlicher Tätigkeit gelang
es ihm die fundamentalen Rechte der Sportjugend und eine partnerschaftliche, respektvolle und
entspannte Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Erwachsenenvorstand (Stadtsportbund Köln) zu
etablieren, obwohl er schon 1996 ins 70 Kilometer entfernte Marmagen zog und 1996 und 1998
engagierter Vater 2 Kinder wurde. Auch die unvorhergesehene Doppelbelastung, er wurde als
Vorsitzender der Sportjugend gleichzeitig gesetztes Mitglied des Präsidiums des
Stadtsportbund Köln mit allen damit verbundenen ehrenamtlichen Pflichten, meisterte er
hervorragend. Dabei vernachlässigte er seine ehrenamtliche Tätigkeit in seinem Verein SUN e.V.
als Übungsleiter und Vorsitzender nie.
Durch zahlreiche Aufsehen erregende Reden und Gespräche, in denen er äußerst fachkundig
und jeweils auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse die Bedeutung des
Sports hinsichtlich Gewaltprävention, Gesundheitsprophylaxe und Integration herausstrich,
trotzte er der Kölner Politik immer wieder die Rücknahme beabsichtigter Kürzungen im
Jugendbereich und vielfältige Unterstützungen ab und konnte ihr nachhaltig klar zu machen,
wie eminent wichtig die Sportjugend für die "Sportmetropole" Köln ist und das kein Weg an
ihr vorbei führt, wenn es um die sportlichen Belange im Kinder- und Jugendbereich ging.
Auch die außersportliche jugendpflegerische Arbeit wurde von ihm massiv gefördert. Sein
unermüdlicher Einsatz an der politischen und Verwaltungsebene hat dazu geführt, dass
insbesondere die soziale Jugendarbeit im Sport auf die gleiche Ebene, auch was die Zuschüsse
anbelangt, der kirchlichen und gewerkschaftlichen Organisationen gestellt wurde. Unzählige
Wochenend- und Abendveranstaltungen, die Teilnahme an wichtigen regionalen und überregionalen
Gremien sowie große Zähigkeit und ausdauernde Beharrlichkeit waren nötig, um immer wieder neue
Fördertöpfe und Zuschussmöglichkeiten zu erschließen.
Zudem konnten zahlreiche große und richtungweisende Projekte überwiegend in Netzwerkarbeit mit
Jugendeinrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Bezirksjugendpfleger, der Polizei und div. Schulen
und Vereinen unter seiner Federführung aufgebaut werden. U.a.: "Integration durch Sport",
"Mitternachtssportangebote" (bis zu 20 kostenlose Angebote freitags und samstags Nacht) ,
"Sport mit Migrantinnen", "mit muslimischen Mädchen und Frauen", "Sport in sozial benachteiligten
Stadtteilen" u.v.m.
Sein "Meisterstück" leistete er wohl, als 2004 die Fördermittel für die soziale Jugendarbeit im Sport kahlschlagmäßig gestrichen werden sollten. Und damit nicht genug: Die Politiker der unter Haushaltssicherung stehenden, finanziell gebeutelte Metropole kamen bei der Suche nach neuen Einnahmequellen auf die Idee Sportstättennutzungsgebühren für Kinder und Jugendliche in Kölner Vereinen einzuführen und die Eintrittsgelder für Schwimmbäder zu verdoppeln. Und das, obwohl klar war, dass von den 80.00 Kindern und Jugendlichen ca. 6000 aufgrund ihrer Armut von ihren Vereinen betragsfrei gestellt waren und viele Vereine größte Nöte hatten, eine vernünftige Jugendarbeit durch zu führen. Also initiierte, führte und begleitete Detlev Krause maßgeblich den erfolgreichen Protest gegen Sportstättengebühren und Kürzungen im Kölner Breitensport, der seinen Höhepunkt in 2 Großveranstaltungen vor dem Kölner Rathaus und auf dem Rudolfplatz mit jeweils ca. 4000 Teilnehmern fand. Dankenswerterweise hatten sich seine Freunde von den "Bläck Föös" aber auch "Brings" bereit erklärt, dem Kölner Sport zur Seite zu stehen. Gemeinsam mit Detlev Krause und seiner "Nideggen-Gitarre" brachten sie ihre besondere Verbundenheit durch das von ihm umgetextete Lied "Ne kleene Panz steht für de Hallentür" (nach der Melodie von "Drink doch eene mit") zum Ausdruck.

Liedtext-Download hier starten
Das als völlig unmöglich Dargestellte (so die verantwortlichen Politiker) gelang! Die Sportstättennutzungsgebühren und die beabsichtigten Streichungen für Kinder und Jugendliche wurden in letzter Minute zurück genommen! Ein anderer Ausgang wäre einer Katastrophe für den sozialen Frieden der Stadt gleich gekommen. Etliche Vereine hätten die Gebühren nicht aufbringen können und wären am Ende gewesen, die Kinder hätten auf der Straße gestanden und wären zum Teil gesundheitlich und sozial verwahrlost.
Bis 2005 war er über ein Jahrzehnt Vorsitzender der Sportjugend Köln und Mitglied des Präsidiums des Stadtsportbundes Köln, die nicht zuletzt durch sein Engagement heute in weiten Teilen gut aufgestellt und zu einem ernst zu nehmendem Faktor in der "Sportstadt" Köln geworden sind.
Sportlich aktiv war er als Jugendlicher bei Schalke 04 zunächst erfolgreich als Leichtathlet. Insbesondere als Mittelstreckler war er eine der großen deutschen Nachwuchshoffnungen! Später spielte er für Schalke 04, die Deutsche Sporthochschule und dem TV Bensberg in der Oberliga Basketball und war viele Jahre als B-Trainer für Herren (auch Spielertrainer in der OL) und Damen, sowie als B-Schiedsrichter tätig. Heute spielt er noch Basketball in "seinem" Kölner Verein SUN e.V. und Volleyball und Beachvolleyball bei den Sportfreunden 69 Nettersheim/Marmagen. Neben vielen anderen Sportarten wurde vor allem das Skifahren seine große Leidenschaft.
Jenseits all diesen Aktivitäten renoviert er die wunderschöne "Villa Hubertus" seit 1996 mit unglaublichem Einsatz und Akribie. Die Landeskonservatorin, Frau Dr. Herzog und die zuständige Kunsthistorikerin, Frau Dr. Ristow bezeichnen seinen Einsatz für dieses altehrwürdige Denkmal mit überregionaler Bedeutung als einzigartig und beispielhaft.
Im Januar 2011 beantragten sein Verein und 10 weitere Referenzpersonen als Vertreter div. Verbände und Institutionen (darunter 3 Träger des Bundesverdienstkreuzes) die Verleihung des Bundesverdienstordens an Detlev Krause als Anerkennung seiner Aktivitäten u.a. mit der Begründung:
"Er ist zeitlebens mit Leib und Seele, mit viel Mut und Zivilcourage und unter Hintanstellung seines Berufs- und Privatlebens und seiner Gesundheit ein Anwalt der Kinder und Jugendlichen und hat sich weit über das normale Maß hinaus vorbildlich um gelungene Integration, Gewaltprävention und Gesundheitsprophylaxe verdient gemacht."
Im Januar 2012 wurde dem Vorstand des SUN e.V. nach akribischer Prüfung mitgeteilt: "… dass der Herr Bundespräsident auf Vorschlag der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Herrn Krause am 22.12.2011 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen hat." In Würdigung seiner langjährigen Verdienste im sozialen und sportlichen Bereich wurden ihm die Ordensinsignien während einer bewegenden Feierstunde am 21. März 2012 von Landrat Günter Rosenke im Beisein des Bürgermeisters, seiner Kinder und Freunde (darunter auch Bömmel von den Bläck Föös) überreicht.
Auszug aus seiner Dankesrede:
"… Ich habe mich immer als eine Art "Bürgerrechtler-Light" empfunden, als jemand, dessen Aufgabe es -
warum auch immer - ist, sich für diejenigen einzusetzen, die keine Stimme, die keine Lobby haben.
Denn das, was wir heute Demokratie nennen, ist häufig eher eine - ich nenne es "Lobbyatur" - eine
Diktatur des Lobbyismus. Wer Einfluss, Macht und Geld hat, kann erfolgreich seine Interessen vertreten.
Wer dies nicht hat, und das sind in erster Linie Kinder, Migranten, Ausländer und auch viele Frauen,
kommt zu kurz! Und wer zu kurz kommt, wendet sich irgendwann von der Gesellschaft ab oder lässt seinen
Frust an ihr aus! Und das wiederum kann schnell eine Gefahr für die Demokratie werden! Dem gilt es
entgegenzuwirken!
Zu Beginn meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten habe ich eine damals für mich erstaunliche Erfahrung
gemacht: Viele Politiker, aber auch viele Funktionäre und Ehrenamtler setzten sich gar nicht für d
ie Sache ein, für die sie angetreten oder gewählt waren, sondern waren als Lobbyist für fremde
Interessen oder als Lobbyist in eigener Sache tätig. Ich war halt sehr naiv, weil ich glaubte,
jeder müsste beseelt von dem Gedanken sein, für das einzutreten, für das er gewählt bzw. angetreten
war. Dennoch denke ich, dass man nur dann einer allzu egoistischen Entwicklung der Gesellschaft
Paroli bieten kann, wenn sich genügend Menschen diese "Naivität" bewahren und sich wenigstens zum
Teil in den Dienst der Allgemeinheit stellen. ... Man sollte über alle Parteigrenzen und persönliche
Begehrlichkeiten hinweg, in dieser unserer satten Wohlstandsgesellschaft nie die Belange der nicht so
Privilegierten vergessen! ..."




Wo der Mensch in Massen auftritt, ob als Sportler, Tourist oder Erholungssuchender,
hinterläßt er Spuren mit oft katastrophalen Auswirkungen! Gerade beim Skisport sind
die Folgen nicht zu übersehen:
Zwischen 20 und 40 Millionen Skiurlauber und rund 100 Millionen Wanderer fallen jährlich mit allen Konsequenzen in die Alpen ein: Neu- und Ausbau von Skigebieten, Straßen, Parkplätzen, Hotels einhergehend mit schwerwiegenden Landschaftsveränderungen, Oberflächenversiegelungen, Flußbegradigungen, Luft- und Umweltverschmutzungen.
Aber nicht nur wir Sportler, auch die Industrie der Anrainerstaaten und der Transitverkehr sind Mitverursacher des 70%igen Waldsterbens! Natursport zu betreiben ist gleichwohl ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Spaß daran soll niemandem vermiest werden. Wir sehen hier die Chance, direkte Betroffenheit, Respekt und Sensibilität zu wecken und zur Selbstbeschränkung anzuspornen. Der Mensch kann sich allerdings nicht mit der Natur identifizieren, wenn er von ihr ausgeschlossen ist oder sie nur Zahlungskräftigen vorbehalten bleibt. In dem Bewußtsein, dass der Mensch als Teil der Natur ohne eine intakte Umgebung nicht existieren kann, ist es unser Ziel, eine vernünftige Abstimmung zwischen Naturschutzaspekten und menschlichen Bewegungs- und den (aus einer immer bewegungsärmeren Umwelt resultierenden) Erlebnisbedürfnissen anzustreben.
Wir setzen uns bei Liftbetrieben, Politikern und örtlichen Skischulen gegen den Ausbau von
Skigebieten, Schneekanonen und ein übertriebenes Präparieren von Pisten e.t.c. ein.
Mit bislang sehr positivem Echo findet bei unseren Fahrten eine unaufdringliche umfassende
Information statt, die auch unauflösbare Widersprüche nicht verschweigt.
"Umweltschutz" ist ein sehr wichtiger Schwerpunkt unserer Team- & Lehrerfortbildung!
Die Anreise zu den Bergwandertouren findet nicht zuletzt aus ökologischen Gründen i.d.R. mit der Bahn statt. Unter dem Motto "Urlaub von Anfang an" ist Treffpunkt Samstag abends auf dem Bahnsteig des Kölner Hbf und dann geht's im reservierten Liegewagen ge- und entspannt den Alpen entgegen. Die für die jeweilige Reise nötigen Informationen werden bis 4 Tage vor Beginn zugesandt.
Da wegen der wechselnden Ziele bei den Skireisen kein Buspendelverkehr möglich ist, sich die Bahnfahrt oft sehr umständlich gestaltet und unsere Kunden individuell disponieren möchten, findet die Anreise dort meist mit Pkw in Eigenregie statt. Es bleibt aber niemand zu Hause oder muß alleine anreisen! Wir vermitteln Fahrgemeinschaften, ggf. auch in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern die An- und Abreise per Bus. Die für die jeweilige Reise nötigen Informationen, Anreisebeschreibung und Teilnehmerlisten werden ca. 10 Tage vor Beginn zugesandt.